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Türkisch - Ostmanisch

 

Türkische osmanische Küche...

türkisch osmanische Küche Frankfurt Hanau Große Reiche und Völker haben fast immer gute Küchen hervorgebracht. Der fruchtbare Boden und die Tüchtigkeit der Bauern und Fischer des türkischen Reiches, verbunden mit der Begeisterung und dem Können seiner guten Köche, haben feine, wohlschmeckende Gerichte entstehen lassen, die die türkische Küche neben der französischen und chinesischen zu einem der drei herausragendsten Beispiele für kulinarische Kunst in der Welt gemacht haben.


Im 16. Jahrhundert herrschten die Osmanen über ein Staatsgebiet, das von Marokko bis nach Indien und vom Jemen bis vor den Toren Wiens reichte. Man weiß, dass vor ca. 150 Jahren von Sarajewo bis China keine andere Sprache als die türkische notwendig war, um sich zu verständigen.

Die türkische Küche hat eine lange Geschichte und stellt eine Weiterentwicklung der ursprünglichen nomadischen Kochtradition der Turk -Völker durch Vermischung mit der indischen, persischen, arabischen Küche sowie den Kochtraditionen der Völker des Mittelmeerraumes und des Kaukasus, wie zum Beispiel der armenischen und/oder aramäischen Küche dar.

Ein Reich, das geographisch so weitläufig war, hat selbstverständlich auch eine reichhaltige Küche. Diese Vielfalt der Einflüsse entwickelte sich durch die Jahrhunderte unter der Prägung der osmanischen Kultur und Lebensweise zur der heutigen charakteristischen türkischen Küche.

Essen ist in der Türkei ein kulinarisches Ereignis, das man gemeinsam mit vielen Freunden genießt und für das man sich genügend Zeit nimmt. Kalte Vorspeisen, warme Vorspeisen, Fisch, Fleisch, Geflügel, Gemüse, Teigwaren, Reis und die vielen leckeren Desserts wollen in Ruhe verzehrt werden.

Ausgefallene Gerichte kreierte vor allem die Sultanküche für Süßspeisen. Als besondere Delikatesse galten Konfitüren - etwa aus Zitronen, Rhabarber, Birnen, Orangen, Feigen, Pfirsichen oder Johannisbeeren. In diese mischten die Köche Aromen wie Rosen, Narzissen, Ingwer oder Bergamotte. Auch ein Rezept für Kürbiskonfitüre mit Zimt und Nelken ist überliefert. Eine Besonderheit war Sauerkirschenkompott mit Eis, welches aus den kalten Gebirgszonen herbeigebracht wurde. Außerdem liebte man Desserts aus kandierten Früchten, Honig, Korinthen oder Nüssen, in Honig getränkte Griestorten, die mit Kokos und Pistazien garniert waren oder Pudding, etwa Mandelpudding mit Honig und Rosinen.

Als Gaumenfreuden der gehobenen Art galten auch frittierte Gebäcksorten in Sirup, die Namen wie “Frauennabel“ (kadıngöbeği) oder “Lippen der Geliebten“ (dilberdudağı) trugen. Naschwerk für zwischendurch war ein bonbonähnliches Zuckerkonfekt - Zucker war ein teures Importgut - mit Zimt-, Nelken- oder Anisgeschmack. Möglicherweise kannte man bereits eine Art Kaugummi, gesüßten Mastix, ein von der Insel Chios stammendes Baumharz.

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Restaurant "Amasra"

Die Küche des Restaurants "Amasra" legt großen Wert auf Qualität und Frische der Produkte, und es ist ebenso selbstverständlich, dass alle osmanischen Spezialitäten im Hause hergestellt werden. Daher beziehen sie das Fleisch ausschließlich von Hallal - Zertifizierten Metzgern die auf spezielle Wünsche eingehen.

Auf wöchentlich wechselnder Mittags und Abendkarte bietet das Restaurant Ihnen Gerichte aus der osmanischen und deutschen regionalen Küche um auch hier die Verbindung zweier Esskulturen aufzuzeigen.

Daher beschreitet das "Restaurant Amasra" neue Wege. Einzigartig in der Region ist die Verbindung zwischen der osmanischen und deutschen Küche. In vielfältiger Weise wird Ihnen die Verknüpfung dieser beiden Kulturen aufgezeigt.

"Amasra" Restaurant

Türkische osmanische Rezepte...

In der türkisch osmanischen Küche gibt es sehr viel Auswahl. Dies ist vor allem damit verbunden, dass in den zentralasiatischen Gebieten sehr viel Auswahl an regionalen Produkten gibt.
Hunderte Jahre lebten in diesem Gebiet viele verschiedene Turkstämme. Vor allem im Seldschukenreich und in dem Osmanischen Reich entwickelten sich sehr viele neue Gerichte, die heute noch sehr beliebt und unverzichtbar in der türkischen Küche sind.

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Der türkisch osmanische Handel...


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Die Mehrzahl der Bevölkerung des Osmanischen Reiches wohnte in ländlichen Gebieten und arbeitete auch in der Landwirtschaft. Diese bildete die ökonomische Grundlage des osmanischen Staates. Zwar dominierte die Subsistenzwirtschaft, doch mussten Nahrungsmittel wie Salz, Getreide, Gemüse, Fleisch- und Milchprodukte auch für die Metropolen erzeugt werden. Vor allem Istanbul hatte einen immensen Bedarf an Gütern aller Art. Aus Anatolien kamen Getreide, tierische Produkte, Olivenöl, Textilien, Pelze, Früchte, Nüsse und Opium. Aus Syrien und Ägypten wurden vor allem Zucker, Gewürze, Henna und Reis eingeführt.

Die Händler durchquerten das riesige Reich mit ihren Karawanen oder fuhren mit ihren Schiffen an den Küsten entlang. Sie waren gern gesehene Gäste, denn neben Alltagsgütern brachten sie exotische Waren und Neuigkeiten aus aller Herren Länder mit. Außerdem erwirtschaftete der Handel eine beachtliche Summe an Steuern, die in die Staatskasse floss.

Doch die meisten Güter wurden auf dem Seeweg im- und exportiert. Auch die verschiedensten Abgaben aus den Provinzen wurden durch die Provinzstatthalter per Schiff ins Reich transportiert. Daher besaß der Sultan eine Handelsflotte aus zahlreichen Galeeren, von denen jede mehrere hundert Tonnen Ware aufnehmen konnte.

Lieferanten der Luxus- und Importwaren aus fremden Ländern waren die Groß- und Fernhändler (tüccar, bezirgan), lokal produzierte Waren, vor allem die Zunftprodukte der Handwerker, vertrieben die Einzelhändler (esnaf), Produkte des täglichen Bedarfs konnte man auch bei den Krämern (seyyar) kaufen.

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